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Eigene Probennahme

Wenn die Probenahme nicht durch unser Personal erfolgt, bitten wir um Einsendung eines Protokolls zusammen mit den selbst entnommenen Proben. Bitte beachten Sie hierzu unsere Hinweise und Anleitung zur Probennahme.

Sorgfalt bei der Probennahme

Die Aussagekraft und die Bewertung von Schimmelpilzanalysen wird maßgeblich von der Auswahl des Probenmaterials, der Entnahmetechnik sowie den Transport- und Lagerungsbedingungen bestimmt.

Hinweis zur Beschriftung der Probe:

Vor der Probennahme müssen die Nährmedien eindeutig mit wasserfestem Filzschreiber auf der dem Nährboden zugewandten Seite beschriftet werden. Um Fehler bei der Probenzuordnung zu vermeiden, müssen der Entnahmeort und die Art der Probe aus dem beiliegenden Begleitschein eindeutig hervorgehen. Bitte verwenden Sie keine Klebeetiketten auf den Nährmedien. Aus den Angaben des Probenbegleitscheins müssen die Anforderung und die Fragestellung eindeutig hervorgehen. Fehlende Angaben können zu einer unvollständigen Bearbeitung der Probe oder zu einer Verzögerung des Befundes führen sowie eine fachgerechte mikrobiologische Beurteilung erschweren.

Hinweise zur Luftprobennahme:

  • Wenn bei der Erstbegehung eine Untersuchung von Luftproben sinnvoll ist, sollten diese vor den Materialproben entnommen werden.
  • Bei der Untersuchung von Luftproben müssen die Fenster und Türen der zu untersuchenden Räume ca. 8 h vor der Probennahme geschlossen bleiben und dürfen nicht betreten werden, um eine Beeinflussung durch Außenluft und durch Aufwirbelung zu vermeiden.
  • Der Nutzer sollte vor dem letzten Lüften Kontaminationsquellen wie Mülleimer, verrottende Lebensmittel, Topfpflanzen u.a. entfernen.
  • Haustiere sollten während der Untersuchung nicht die Räume betreten.
  • Die Probennahme sollte in parallelen Messungen durchgeführt werden.
  • Das Ansaugvolumen muss auf dem Begleitschein dokumentiert werden. Bei bekannt oder vermutet hoher Keimkonzentration sollte ein geringeres Ansaugvolumen gewählt werden. Üblicherweise betragen die Volumina 50, 100 und 200 l. Das Messgerät sollte in ca. 1 - 1,20 m Höhe installiert werden.
  • Zusätzlich zu den Messungen unter den beschriebenen Ausgangsbedingungen können Messungen unter Nutzungsbedingungen, d.h. nach Betreten des Raumes und Aufwirbelung, durchgeführt werden. Dies gibt Auskunft über aktuelle und potenzielle Belastungen.
  • Als Referenz sollte möglichst die Außenluft mit gemessen werden.
  • Weitere Proben, wie Materialproben und Abklatschuntersuchungen werden nach der Luftbeprobung genommen.